1RM-Rechner — Maximalkraft schätzen
Schätze dein Einwiederholungsmaximum aus einem Satz, den du tatsächlich absolviert hast. Gibst du zusätzlich an, wie viele Wiederholungen noch im Tank waren, wird die Schätzung deutlich realistischer.
Diese Seite bietet allgemeine Information und ist keine medizinische, ernährungs- oder trainingswissenschaftliche Beratung. Die Werte sind formelbasierte Schätzungen; individuelle Abweichungen sind normal und können erheblich sein. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt. Ryvion ist kein Medizinprodukt.
Die Rechner sind für Erwachsene ab 18 Jahren gedacht.
Wie wird das berechnet?
Alle gängigen 1RM-Formeln beruhen auf demselben Gedanken: Je mehr Wiederholungen du mit einem Gewicht schaffst, desto weiter liegt dieses Gewicht unter deinem Maximum. Diese Seite rechnet mit fünf etablierten Formeln — Epley, Brzycki, Lombardi, O’Conner und Wathan — und zeigt den Mittelwert als Hauptergebnis sowie die Spanne, die sich zwischen den Formeln ergibt.
Gibst du einen RIR-Wert an, werden geschaffte und verbleibende Wiederholungen addiert. Das ist der entscheidende Unterschied: Ein Satz mit acht Wiederholungen und drei Reserven entspricht rechnerisch elf Wiederholungen bis zum Muskelversagen — und führt zu einer anderen Schätzung als acht Wiederholungen bis zum Anschlag.
Wie genau ist das?
Die Schätzung ist am belastbarsten bei niedrigen Wiederholungszahlen. Ab etwa zehn bis zwölf effektiven Wiederholungen laufen die Formeln zunehmend auseinander, weil dann Ausdauerfähigkeit und Technik stärker hineinspielen als reine Maximalkraft.
Außerdem sind die Werte übungs- und personenabhängig: Bei Grundübungen mit langem Bewegungsweg fallen die Ergebnisse anders aus als bei Isolationsübungen an Maschinen, und zwei Menschen mit identischem Satz können unterschiedliche echte Maxima haben. Verstehe das Ergebnis als Orientierung für die Trainingsplanung — niemals als Vorgabe für einen Maximalversuch. Ein echter Maximalversuch gehört gut aufgewärmt, mit sicherer Technik und idealerweise mit Absicherung durchgeführt.
Häufige Fragen
„Reps in Reserve" beschreibt, wie viele saubere Wiederholungen du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 0 heißt: keine mehr. RIR 3 heißt: drei weitere wären gegangen.
Sie stammen aus unterschiedlichen Datensätzen und Übungen. Die angezeigte Spanne macht diese Unsicherheit sichtbar, statt sie hinter einer einzelnen Zahl zu verstecken.
Am verlässlichsten ist es bei mehrgelenkigen Grundübungen. Bei Isolationsübungen und an Maschinen sind die Abweichungen tendenziell größer.
Viele Trainingspläne geben Intensitäten in Prozent des 1RM an. Die Tabelle rechnet dir diese Prozentwerte direkt in Gewichte um und nennt die typischerweise dazugehörigen Wiederholungszahlen.
Nein. Alles läuft in deinem Browser; nichts wird übertragen oder gespeichert.